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Vorbereitungen für MainART und Margaretenfest laufen vorerst weiter

Wie Bürgermeister Waldemar Brohm auf Nachfrage mitteilt, werden die planmäßigen Vorbereitungen für die MainArt im Juni und das Margaretenfest im Juli vorerst planmäßig weitergeführt. Es sei natürlich schwierig, dass man wegen Corona "auf Sicht fahren" müsse, sagt er. Aber die Gemeinde gehe momentan davon aus, dass beide Veranstaltungen stattfinden können.

Bei der MainART, die für den 24.-26.6. geplant ist, fungiert die Gemeinde Margetshöchheim neben dem MainART-Kulturverein als Mitveranstalter, beim Margaretenfest (23.-25.7.) ist die Gemeinde allein verantwortlich. Im vergangenen Jahr konnte das Margaretenfest nicht stattfinden, weil nach Vorgaben des bayerischen Innenministeriums alle Volksfeste verboten wurden, wozu auch das Margaretenfest zählt. "Wir orientieren uns natürlich an der allgemeinen Corona-Lage", sagt Brohm. Sollte ein Festbetrieb zum Beispiel nur mit Maskenpflicht und maximaler Personenzahl bzw. Einlasskontrollen möglich sein, würde die Gemeinde das Fest absagen müssen. "Das Fest lebt davon, dass die Leute sich ungezwungen treffen können", meint er. Weil die Entwicklung der Pandemie wie in den vergangenen zwei Jahren auch heuer nicht absehbar ist, laufen die Vorbereitungen aktuell weiter. Für die MainART wird Mitte April über ein endgültiges "Go oder Stop" entschieden, für das Margaretenfest dann Mitte Mai.

Für das Margaretenfest herrschen zudem erschwerte Bedingungen wegen dem Abbruch des alten Mainstegs, der planmäßig im März beginnen soll. Ob der Termin eingehalten werden kann, hängt maßgeblich davon ab, wann der neue Höchheimer Mainsteg fertig wird (planmäßig im Februar) und ob der Abriss des alten Stegs während der jährlichen Schleusensperrung erfolgen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, müsste mit dem Abriss bis 2023 gewartet werden, wodurch sich auch der Ausbau der Mainlände im 3. Bauabschnitt von Pointstraße bis Rathaus verzögern würde.