In der Nacht von Sonntag von Montag wurde ein 90-jähriger Senior in Margetshöchheim vermisst. Dank einer großangelegten Suchaktion, an der zahlreiche Polizeistreifen und Rettungsstaffeln mit Hubschrauber, Hunden und Drohnen beteiligt waren, konnte der Mann gefunden und wohlbehalten wieder nach Hause gebracht werden.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 27. Januar in Margetshöchheim nach einem vermissten alten Mann gesucht. Die Margetshöchheimer Feuerwehr war an der Suchaktion nur mit wenigen Einsatzkräften beteiligt, berichtet der Erste Kommandant Matthias Kreiner auf Nachfrage. Die örtliche Feuerwehr wäre aber stärker einbezogen worden, wenn die vermisste Person nicht bis Sonnenaufgang gefunden worden wäre. Glücklicherweise hatte die Suchaktion vor dem Morgengrauen Erfolg, wie aus dem Polizeibericht der Polizeiinspektion Würzburg-Land hervorgeht:
Vermisster älterer Mann nach Suchaktion zahlreicher Einsatzkräfte wohlbehalten aufgefunden
In der Nacht auf Montag, gegen 02:45 Uhr, meldete sich eine besorgte Landkreisbewohnerin bei der Polizei und teilte das Verschwinden ihres 90-jährigen Vaters mit. Es war anzunehmen, dass sich dieser aufgrund einer medizinischen Indikation in hilfloser Lage befinden würde.
Da die Mitteilung die Polizei erst ca. 1,5 Stunden nach dem Verlassen des Hauses durch den Vermissten erreichte, wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben mehreren Streifenbesatzungen der PI Würzburg-Land und umliegender Dienststellen und einem Polizeihubschrauber beteiligten sich auch zahlreiche Kräfte der umliegenden örtlichen Feuerwehren, sowie der Rettungsstaffeln mit Suchhunden und Drohnen an dem Einsatz.
Zwischenzeitlich führten die umfangreichen Suchmaßnahmen im Ortsbereich und umliegender Freiflächen, sowie des Mainufers und angrenzender Ortsgebiete nicht zum Auffinden des Vermissten.
Gegen 06:20 Uhr konnte der Vermisste schließlich durch eine Polizeistreife in einem gewerblichen Anwesen im Ortsbereich festgestellt werden, zu welchem er sich auf noch unbekannte Weise Zutritt verschafft hatte. Nach einer ersten Ansprache wurde der Vermisste durch den Rettungsdienst kurzzeitig behandelt und anschließend nahezu unverletzt den Familienangehörigen übergeben. Die beteiligten Beamten freuen sich, trotz einiger Überstunden, über den glücklichen Ausgang und bedanken sich bei allen freiwilligen Helfern der Vermisstensuche.
