Bauen ist derzeit wahrlich kein einfaches Unterfangen in Margetshöchheim. Schlechte Neuigkeiten vom Baugebiet Scheckert-Lausrain: das beschleunigte Verfahren scheitert, das Bauleitverfahren muss komplett von vorne beginnen. Die Verzögerung kostet viele Monate. Schuld sind unter Anderem die Umweltauflagen.

Nach knapp 20 Jahren Planungszeit und 4 Jahren Bauzeit konnte der neue Höchheimer Mainsteg am 5. November endlich feierlich für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Für die Gemeinden sei dies "ein bemerkenswerter Tag", resümierte Bürgermeister Brohm. Die große Eröffnungsparty des "Jahrhundertbauwerks" soll im Frühjahr 2025 stattfinden. Der alte Steg bleibt bis Januar begehbar.

Bauherren müssen sich aktuell oft großen Herausforderungen stellen. Davon können auch die Schulverbandsgemeinden ein Lied singen, denn bei der Generalsanierung und Erweiterung der Margetshöchheimer Schule läuft es nicht rund. Es gibt enorme Preissteigerungen, die Bürgermeister befürchten am Ende Mehrkosten von knapp 8 Millionen Euro.

Aufgrund von Tiefbauarbeiten vor der Buntstifte Station mit Postfiliale in der Würzburger Straße (ehemalige Apotheke, Nr. 13) wird die Bushaltestelle Birkachstraße an die Schröderhäuser (Nr. 29-33) verlegt, parallel zur Haltestelle Birkachstraße in Fahrtrichtung Würzburg. Am Streckenverlauf der Buslinien und am Fahrplan ändert sich nichts.

Vor der Bunststifte Station mit Poststelle in der Würzburger Straße sollen demnächst der Gehweg umverlegt und die Parkflächen erweitert werden. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt, will die Ausgestaltung aber noch konkretisieren. Den Großteil der Kosten hat die Eigentümerin des Ladens zu stemmen. Die Bushaltestelle vor dem Laden wird an die Schröderhäuser verlegt.

In Margetshöchheim wurden die ersten barrierefreien Bushaltestellen am Ärztehaus vor einigen Wochen fertiggestellt. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf rund 380.000 Euro, nun fällt ein zusätzlicher Posten an: der Erdaushub war belastet und kostet etwa 40.000 Euro extra.

Parkraum ist in Margetshöchheim überall knapp. Am Parkplatz beim nördlichen Ortsausgang wird bald einer der vier Tennisplätze zu einem Parkplatz mit 24 Stellflächen umgebaut. Die Parkplätze hätten schon beim Bau der Margarethenhalle entstehen müssen, jetzt wird das Ganze nachgeholt. Die Bauarbeiten sollen im Februar 2025 abgeschlossen sein.

Nachdem die Gemeinden den Druck erhöht haben, geht die Mängelbeseitigung am Höchheimer Mainsteg nun zügig voran. Die neue Brücke soll planmäßig Mitte November fertiggestellt und freigegeben werden, berichtet Bürgermeister Brohm. Die feierliche Eröffnung soll allerdings erst im Frühjahr 2025 stattfinden.

Unter dem Motto "Miteinander mehr erreichen" hat die ILE Main-Wein-Garten schon einiges auf den Weg gebracht. Die acht Gemeinden wollen sich nun unter Anderem gemeinsam gegen den Klimawandel wappnen. Der Vortrag des Klimawissenschaftlers Prof. Paeth bei der Abschlussveranstaltung hinterließ nachhaltigen Eindruck.

Die Dauerbaustelle Höchheimer Mainsteg zieht sich weiter hin. Im Herbst 2024 soll die Brücke aber angeblich fertig werden - die Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim legen nun eine härtere Gangart ein und erhöhen den Druck, damit die Fertigstellung wirklich klappt. Am Steg gehen die Bauarbeiten derzeit schleppend weiter.

Im vergangenen Dezember konnte die Gemeinde nach jahrelangem zähem Ringen endlich das marode Klostergelände kaufen. Das Filetstück im Ortszentrum soll ein vielseitig nutzbares Areal mit öffentlichem Bürgerhaus werden. Der Gemeinderat beginnt nun mit einer ersten Ideensammlung und will im Herbst mit den Planungen starten.

Nach etlichen Schwierigkeiten und zwei Jahren Bauzeit wurde am 14. Juni der Neubau des Verwaltungstrakts in der Schule feierlich eröffnet und mit einem klassischen Konzert gefeiert. Das Kollegium und die Kinder freuen sich über das schöne neue Schulhaus. Die Arbeiten am nächsten Bauabschnitt haben bereits begonnen.