Margetshöchheim hat eine neue dezentrale Flüchtlingsunterkunft

Wie Bürgermeister Waldemar Brohm in der letzten Gemeinderatssitzung bekannt gab, hat Margetshöchheim seit Oktober eine neue dezentrale Unterkunft für Geflüchtete. Die Unterkunft ist für 11 Personen ausgelegt, derzeit sind dort vier Geflüchtete untergebracht, teilte das Landratsamt mit. Genaueres wisse man noch nicht, kritisiert Brohm.

Bürgermeister Waldemar Brohm gab in der letzten Gemeinderatssitzung bekannt, dass es in Margetshöchheim seit Oktober eine neue dezentrale Unterkunft für Geflüchtete gibt. In der Unterkunft in einem ehemaligen Imbiss in der Erlabrunner Straße seien seit Mitte Oktober vier Geflüchtete untergebracht, teilte das Landratsamt dem Bürgermeister per Email mit. Insgesamt könne die Unterkunft mit 11 Personen belegt werden. Die Unterkunft wird von privat an das Landratsamt vermietet; die Kosten werden vollständig vom Landratsamt getragen, erklärt Brohm auf Nachfrage. Er kritisiert jedoch, dass die Gemeinde vom Landratsamt keine Informationen darüber erhalte, wer dort wann untergebracht wird: "Trotz dass ich bestens vernetzt bin, fließen seitens des Landratsamtes keine Informationen darüber. Das ist kein guter Umgang mit der Gemeinde. Wir würden schon gerne wissen, wer und wieviele Menschen zu uns kommen".

 

In Margetshöchheim wird Menschen in Not geholfen. (Symbolbild: Tina Göpfert)