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Planungen zur Gestaltung der Mainlände im zweiten Bauabschnitt schreiten voran

In den nächsten Jahren wird die gesamte Mainlände vom neuen Steg bis zum Rathaus umgestaltet. Wie der zweite Bauabschnitt (BA II) von der Pointstraße bis zum Rathaus einst aussehen soll, wird derzeit besprochen. Am 19. Februar trifft sich die Festgemeinschaft wieder mit dem Planungsbüro, bald werden auch die AnwohnerInnen einbezogen.

Weil in jenem Abschnitt der Mainstraße immer das Margaretenfest stattfindet, wurde im Oktober vergangenen Jahres bereits ein erster Workshop mit der Festgemeinschaft veranstaltet. Ziel war, mit allen Beteiligten herauszuarbeiten, was die Vereine für das Margaretenfest brauchen. Beispielsweise, welche Vereine in welchem Umfang noch mitmachen, wo die Hütten aufgestellt werden sollen, wo die "Versorgungspoints" für Strom und Wasser liegen sollen, etc. Aus den Ergebnissen des Workshops hat das Planungsbüro arc.grün 3 Varianten ausgearbeitet, die der Festgemeinschaft nun im nächsten Workshop am 19. Februar vorgestellt werden. Aus der Diskussionsrunde soll dann ein finales Konzept mit den grundlegenden Planungsdetails für die Festgemeinschaft erstellt werden.

Auch die AnwohnerInnen werden allmählich an den Planungen beteiligt. Bei der Bürgerversammlung im Oktober 2021 hatte ein Anwohner kritisch nachgefragt, weil die Festgemeinschaft bereits in die Planung einbezogen wurde, während die Anliegen der AnwohnerInnen noch nicht gehört worden waren. Wie Brohm damals erläuterte, gab es erst eine Grobplanung. Mit der Festgemeinschaft habe es einen Workshop gegeben, weil im Konzept festgelegt werden soll, welche Infrastruktur die Vereine für das Margaretenfest bräuchten. Das betreffe vorwiegend unterirdische Installationen. Zudem dürften z.B. wegen neuer Vorschriften die Stände nicht mehr an die Häuser platziert werden. "Es wird nichts ohne die Anwohner gemacht", versicherte Brohm bei der Versammlung. "Die Vereine nutzen die Mainlände ja nur 2 Wochen im Jahr." Vor einigen Wochen haben die AnwohnerInnen einen Fragebogen von der Gemeinde erhalten, wie sie sich die Umgestaltung der Mainlände im zweiten Bauabschnitt wünschen und welche Verbesserungsvorschläge sie zum Festbetrieb hätten. Wegen der prekären Parksituation in der Mainstraße fragte die Gemeinde außerdem nach, wie die Situation von den AnwohnerInnen beurteilt wird und ob es möglich wäre, Fahrzeuge im eigenen Hof abzustellen. Wie Bürgermeister Waldemar Brohm mitteilt, werden die Fragebögen jetzt zeitnah ausgewertet. Wenn die Ergebnisse des zweiten Festgemeinschaft-Workshops vorliegen, soll das Planungsbüro schauen, inwieweit sich die Wünsche der Anwohner mit denen der Festgemeinschaft decken, und daraus einen Gestaltungsvorschlag erarbeiten. Der Gestaltungsvorschlag wird dann im Bauausschuss oder Gemeinderat zur Diskussion gestellt. Laut Brohm soll im Gremium aber kein Beschluss gefasst, sondern nur Grundsätzliches erörtert werden. Die AnwohnerInnen sollen im April, spätestens Mai angehört werden. Mit den ersten Maßnahmen im Bauabschnitt II ist laut Brohm erst im Herbst 2023 zu rechnen.

Weitere Informationen zur Neugestaltung der Mainlände finden Sie unter https://www.margetshoechheim.de/images/stories/aktuelles/altortsanierung/information_neugestaltung_mainpromenade.pdf