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KIJUZ: Weihnachtsshopping war ein voller Erfolg; neues Programm für 2022 geplant

Schon im September hatten die Vorbereitungen für den ersten großen Weihnachtsmarkt im Kinder- und Jugendzentrum begonnen, doch pandemiebedingt mussten alle Weihnachtsmärkte in Bayern ausfallen. Um die mit Liebe gemachten Geschenke doch noch unter die Leute zu bringen, startete KIJUZ-Leiterin Andrea Klug deshalb ein Weihnachtsshopping mit telefonischer Voranmeldung, und das war ein großer Erfolg. Um dem Corona-Frust bei den jungen Menschen zu begegnen, hat sie sich für 2022 einen neuen Programmpunkt einfallen lassen: "Quatsch(en) für Kids" am Donnerstag.

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„Die Unbeschwertheit bei den Kindern ist weg“ - Interview mit der KIJUZ-Leiterin Andrea Klug über die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Seit fast 30 Jahren leitet die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Klug das Margetshöchheimer Kinder- und Jugendzentrum an der Margarethenhalle, kurz „KIJUZ“. In normalen Zeiten hatte das KIJUZ mehrmals pro Woche geöffnet und hielt für Kinder ab 7 Jahren zahlreiche Angebote bereit, vom Kochkurs über HipHop-Tanzen bis hin zum beliebten offenen Treffpunkt zum „Chillen und Quatschen“. Derzeit sind nur Einzelgespräche möglich.

Frage: Frau Klug, Sie mussten das KIJUZ im März 2020 wegen des damaligen Lockdowns schließen und fielen danach aus gesundheitlichen Gründen für viele Monate aus. Jetzt sind Sie seit Februar 2021 wieder als KIJUZ-Leiterin zurück. Seitdem dürfen die Kinder corona-bedingt nur noch zu Einzelgesprächen zu Ihnen kommen. Was hat sich bei den Kindern in den vergangenen 11 Monaten aus Ihrer Sicht verändert?

Andrea Klug: Die Kinder haben noch mehr Redebedürfnis als früher und sie sind ernster geworden. Und ruhiger.

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Aufatmen nach Corona-Ausbruch: Lage in der KiTa hat sich wieder beruhigt

Nachdem im Kindergarten St. Johannes Ende Dezember Corona mit der Omikron-Mutante ausgebrochen war, hat sich die Lage inzwischen glücklicherweise wieder beruhigt. "Es sind fast keine Infektionen mehr dazugekommen", berichtet die stellvertretende Leiterin erleichtert. Mittlerweile seien auch beinahe alle Kinder wieder da, nur wenige müssten noch bis Ende dieser Woche in Quarantäne bleiben.

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Unterstützer gesucht: Margetshöchheim will rund 20 Kinderschutzinseln etablieren

Pöbelnde Mitschüler, Schlüssel oder Handy vergessen, schlechte Zeugnisnoten oder ein bedrohlicher Erwachsener: es gibt vielfältige Gründe, wie Kinder auf dem Schulweg oder in der Freizeit in Schwierigkeiten geraten können. Um Kindern in solchen Fällen schnell, unbürokratisch und unauffällig Unterschlupf und Hilfe anzubieten, will die Gemeinde Margetshöchheim jetzt mindestens 20 sogenannte Schutzinseln im Ort etablieren. Inspiriert durch die guten Erfahrungen der Schutzinseln in der Nachbargemeinde Waldbüttelbrunn hatte sich der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport des Gemeinderates  mit der Thematik befasst. Schutzinseln können Ladenlokale, Restaurants, öffentliche Einrichtungen oder Einzelhandelsgeschäfte sein.

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Wegen hoher Inzidenz in Margetshöchheim: das KIJUZ bleibt vorerst geschlossen

Seit der Ansteckungswelle Ende Dezember ist Margetshöchheim Corona-Hotspot im Landkreis. Deshalb bleibt das Kinder- und Jugendzentrum bis auf Weiteres geschlossen. Nach Vorgaben vom bayerischen Innenministerium und dem bayerischen Jugendring dürfen Jugendzentren unter strengen Hygieneauflagen generell nur öffnen, wenn die Inzidenz unter 1.000 liegt.

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Schulstart: Warum die Margetshöchheimer Schule keine Lüftungsgeräte installiert

Eine im ganzen Land und aktuell in der Stadt Würzburg sehr heiß diskutierte Frage ist, ob die Klassenzimmer mit Mobilen Luftreinigungsgeräten nachgerüstet werden sollen, um die Übertragung von Corona in der Schule zu verhindern. In der jüngsten Sitzung hat sich der Schulverband (bestehend aus den Gemeinden Margetshöchheim, Erlabrunn, Zell und Leinach) endgültig gegen eine Anschaffung von Lüftungsgeräten positioniert. Und das hat handfeste Gründe. "Ich weiß, dass Eltern das vielleicht anders sehen", sagte der Schulverbandsvorsitzende und Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm. "Deshalb wollen wir informieren und keinen Raum für Spekulationen bieten. Wir wollen uns der Diskussion stellen", sagte er. Der finanzielle Aspekt war bei der Entscheidung nicht ausschlaggebend, beteuerte Brohm.

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Das Jugendzentrum hat wieder geöffnet - von Dienstag bis Freitag für maximal 7 Kinder

Nach Corona- und urlaubsbedingter Pause startet Andrea Klug, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums ("KIJUZ") ab dieser Woche wieder mit Programm. Natürlich gelten weiterhin die Corona-Regeln des Hygienekonzepts. So dürfen, damit die Abstände gewahrt werden können, maximal 7 Kinder zusammenkommen und alle müssen Masken tragen (bis 14 Jahre OP-Masken, sonst FFP2). Klug verweist auf die generelle Einhaltung der AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften) und hofft auf "ganz viel Rücksicht aufeinander". Sportliche Angebote wie HipHop-Tanzen fallen in den Innenräumen weiterhin aus. Wichtig ist Klug, den Dienstag für Beratungen zu reservieren. Es sind Einzelberatungen und Gespräche in Kleingruppen möglich.

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