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Schnelltests an der Schule: Zwei Schüler*innen waren positiv

Nicht alle Schüler*innen werden derzeit im Homeschooling unterrichtet: Kinder bis zur 4. Klasse und jene in der Notbetreuung sowie die Schüler*innen der 9. Klasse, denen im Juli die Prüfungen für den Qualifizierenden Mittelschulabschluß ("Quali") bevorstehen, gehen zum Lernen ins Schulhaus. Um Infektionen möglichst zu verhindern, muss jede*r Schüler*in zusätzlich zu den Hygienemaßnahmen morgens einen Corona-Selbsttest machen. Von den Selbsttests hat die Margetshöchheimer Grund- und Mittelschule kürzlich eine große Menge geliefert bekommen, teilt Schulleiter Stephan Becker mit. Er hätte sich gewünscht, dass die Kinder sich morgens im eigenen Zuhause testen könnten und bei einem positiven Ergebnis der Schule fern bleiben; das sei aber aufgrund behördlicher Vorgaben nicht möglich, erklärt er. "Das Procedere mit den Tests läuft in der Schule gut", sagt Becker. Die anwesende Lehrkraft gibt die Tests aus und erklärt die Vorgehensweise, anschließend führen die Schüler*innen die Tests selbständig an ihrem Platz durch. Mitte vergangener Woche wurden dadurch zwei Corona-Infektionen entdeckt: Bei zwei Schüler*innen einer Klasse schlugen die Schnelltests positiv aus.

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„Die Unbeschwertheit bei den Kindern ist weg“ - Interview mit der KIJUZ-Leiterin Andrea Klug über die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Seit fast 30 Jahren leitet die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Klug das Margetshöchheimer Kinder- und Jugendzentrum an der Margarethenhalle, kurz „KIJUZ“. In normalen Zeiten hatte das KIJUZ mehrmals pro Woche geöffnet und hielt für Kinder ab 7 Jahren zahlreiche Angebote bereit, vom Kochkurs über HipHop-Tanzen bis hin zum beliebten offenen Treffpunkt zum „Chillen und Quatschen“. Derzeit sind nur Einzelgespräche möglich.

Frage: Frau Klug, Sie mussten das KIJUZ im März 2020 wegen des damaligen Lockdowns schließen und fielen danach aus gesundheitlichen Gründen für viele Monate aus. Jetzt sind Sie seit Februar 2021 wieder als KIJUZ-Leiterin zurück. Seitdem dürfen die Kinder corona-bedingt nur noch zu Einzelgesprächen zu Ihnen kommen. Was hat sich bei den Kindern in den vergangenen 11 Monaten aus Ihrer Sicht verändert?

Andrea Klug: Die Kinder haben noch mehr Redebedürfnis als früher und sie sind ernster geworden. Und ruhiger.

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