In diesem Jahr nahmen sich die Margetshöchheimer KiTa-Kinder die Botschaft von St. Martin und St. Nikolaus zum Vorbild und veranstalteten ihren Weihnachtsbasar unter dem Motto "Helfen und Teilen". Dafür haben sie knapp drei Wochen lang fleißig gekocht, gebacken und gebastelt. Den Erlös - mehrere Hundert Euro - spendeten die Kinder an die Würzburger Tafeln.

Nach monatelanger Corona-Pause startet in der öffentlichen Bücherei ab dem 18. Oktober wieder die monatliche "Geschichtenwerkstatt". Jeden dritten Dienstag sind alle Kinder von 5-8 Jahre herzlich eingeladen, den Geschichten aus beliebten Kinderbüchern zu lauschen und auch selbst Geschichten zu erfinden.

Um den Margetshöchheimer Schulkindern sinnvolle Freizeit-Möglichkeiten im Ort näherzubringen, veranstalteten die Jugendbeauftragten gemeinsam mit der Schule den "Tag der Vereine" am 7. Oktober. Die Naturfüchse, der Jugendkonvent, die SGM und die Feuerwehr sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Programm für Begeisterung.

Corona hat die Angebote im Margetshöchheimer Kinder- und Jugendzentrum KIJUZ erheblich erschwert, die Jüngsten durften zeitweise gar nicht mehr kommen. Mit der wiedergewählten Vostandschaft soll es nach den Ferien mit frischem Elan und neuen Kreativangeboten für alle Kids ab 9 Jahren wieder losgehen.

Anfang Juni hatte die Gemeinde wieder zum Kinder- und Jugendforum an den Grillplatz eingeladen, um aus erster Hand zu erfahren, welche Wünsche und Anregungen die jungen BürgerInnen für Margetshöchheim haben. Die Ergebnisse wurden kürzlich in einer Sitzung ausgewertet. Das Fazit: die Kids haben realistische Vorstellungen und wünschen sich vor Allem mehr Freizeitmöglichkeiten.

Im landesweiten Durchschnitt erreichen circa 55% der bayerischen MittelschülerInnen den "Quali", rund fünf Prozent scheiden jährlich sogar ohne jeglichen Abschluss aus dem Schulleben aus. Die Margetshöchheimer Mittelschule kann aber wieder mit überdurchschnittlichem Erfolg glänzen: heuer haben mehr als 70% der NeuntklässlerInnen ihren Quali geschafft, trotz Corona.

Für Familien ist Margetshöchheim eine attraktive Gemeinde. Derzeit leben über 500 Kinder im Dorf, etwa jedeR sechste EinwohnerIn ist jünger als 18 Jahre. Weil sich die Lebensumstände der jungen Generation nicht nur durch Corona stark verändert haben, will die Gemeinde die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Schule, KiTa und den Vereinen künftig enger verzahnen.

"Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden", meinte Goethe einst. Die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation will insbesondere sozial Benachteiligten die klassische Musik näher bringen und organisiert dafür kostenlose Live-Konzerte an Mittelschulen. In Margetshöchheim kamen die vier ProfimusikerInnen mit Geige, Cello und Flöte gut an.

Für Kinder ab der 3. Klasse veranstaltet das Kinder- und Jugendzentrum KIJUZ immer wöchentlich einen offenen Treff zum Spielen, Quatschen und Chillen. Weil es am bisherigen Wochentag schon viele weitere Angebote für diese Altersgruppe gibt, wird der Mini-Club ab April auf Dienstag verschoben.

Nach dem großen Corona-Ausbruch in der KiTa dreht das Virus jetzt seine Runde in der Grund- und Mittelschule. Mitte vergangener Woche gab es mehrere infizierte Kinder in zwei Klassen, seit dem 24. Januar ist laut Schulleiter eine weitere Klasse betroffen. Auch eine Lehrkraft hat sich infiziert.

Vergangene Woche war das Kinder- und Jugendzentrum wegen der hohen Corona-Inzidenz in Margetshöchheim vorübergehend geschlossen worden. Weil die Zahl der Neuinfektionen im Dorf aber schon wieder stark abgenommen hat, darf das KIJUZ ab sofort wieder öffnen.

Weil die Inzidenz in Margetshöchheim nach dem Omikron-Ausbruch derzeit sehr hoch ist, werden in der Grund- und Mittelschule jetzt neue Maßnahmen umgesetzt, um Infektionen unter SchülerInnen möglichst zu verhindern. "Wir versuchen alles menschenmögliche, um Corona an der Schule zu vermeiden", sagt Bürgermeister Waldemar Brohm.

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