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Schulstart: Warum die Margetshöchheimer Schule keine Lüftungsgeräte installiert

Eine im ganzen Land und aktuell in der Stadt Würzburg sehr heiß diskutierte Frage ist, ob die Klassenzimmer mit Mobilen Luftreinigungsgeräten nachgerüstet werden sollen, um die Übertragung von Corona in der Schule zu verhindern. In der jüngsten Sitzung hat sich der Schulverband (bestehend aus den Gemeinden Margetshöchheim, Erlabrunn, Zell und Leinach) endgültig gegen eine Anschaffung von Lüftungsgeräten positioniert. Und das hat handfeste Gründe. "Ich weiß, dass Eltern das vielleicht anders sehen", sagte der Schulverbandsvorsitzende und Margetshöchheimer Bürgermeister Waldemar Brohm. "Deshalb wollen wir informieren und keinen Raum für Spekulationen bieten. Wir wollen uns der Diskussion stellen", sagte er. Der finanzielle Aspekt war bei der Entscheidung nicht ausschlaggebend, beteuerte Brohm.

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Quali im Corona-Schuljahr: Was Schüler und Lehrer über die Prüfung sagen

Nach einem besonderen Schuljahr voller Turbulenzen waren auch die Prüfungen für den Qualifizierenden Hauptschulabschluss ("Quali") nicht wie sonst. Bis Mittwoch fanden die diesjährigen Tests statt. Aber nicht wie üblich an der Margetshöchheimer Mittelschule: damit die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften umgesetzt werden konnten, mussten die Neuntklässler ihren Quali in der Margarethenhalle schreiben.

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Das Jugendzentrum hat wieder geöffnet - von Dienstag bis Freitag für maximal 7 Kinder

Nach Corona- und urlaubsbedingter Pause startet Andrea Klug, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums ("KIJUZ") ab dieser Woche wieder mit Programm. Natürlich gelten weiterhin die Corona-Regeln des Hygienekonzepts. So dürfen, damit die Abstände gewahrt werden können, maximal 7 Kinder zusammenkommen und alle müssen Masken tragen (bis 14 Jahre OP-Masken, sonst FFP2). Klug verweist auf die generelle Einhaltung der AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften) und hofft auf "ganz viel Rücksicht aufeinander". Sportliche Angebote wie HipHop-Tanzen fallen in den Innenräumen weiterhin aus. Wichtig ist Klug, den Dienstag für Beratungen zu reservieren. Es sind Einzelberatungen und Gespräche in Kleingruppen möglich.

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Unterstützer gesucht: Margetshöchheim will rund 20 Kinderschutzinseln etablieren

Pöbelnde Mitschüler, Schlüssel oder Handy vergessen, schlechte Zeugnisnoten oder ein bedrohlicher Erwachsener: es gibt vielfältige Gründe, wie Kinder auf dem Schulweg oder in der Freizeit in Schwierigkeiten geraten können. Um Kindern in solchen Fällen schnell, unbürokratisch und unauffällig Unterschlupf und Hilfe anzubieten, will die Gemeinde Margetshöchheim jetzt mindestens 20 sogenannte Schutzinseln im Ort etablieren. Inspiriert durch die guten Erfahrungen der Schutzinseln in der Nachbargemeinde Waldbüttelbrunn hatte sich der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport des Gemeinderates  mit der Thematik befasst. Schutzinseln können Ladenlokale, Restaurants, öffentliche Einrichtungen oder Einzelhandelsgeschäfte sein.

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„Die Unbeschwertheit bei den Kindern ist weg“ - Interview mit der KIJUZ-Leiterin Andrea Klug über die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Seit fast 30 Jahren leitet die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Klug das Margetshöchheimer Kinder- und Jugendzentrum an der Margarethenhalle, kurz „KIJUZ“. In normalen Zeiten hatte das KIJUZ mehrmals pro Woche geöffnet und hielt für Kinder ab 7 Jahren zahlreiche Angebote bereit, vom Kochkurs über HipHop-Tanzen bis hin zum beliebten offenen Treffpunkt zum „Chillen und Quatschen“. Derzeit sind nur Einzelgespräche möglich.

Frage: Frau Klug, Sie mussten das KIJUZ im März 2020 wegen des damaligen Lockdowns schließen und fielen danach aus gesundheitlichen Gründen für viele Monate aus. Jetzt sind Sie seit Februar 2021 wieder als KIJUZ-Leiterin zurück. Seitdem dürfen die Kinder corona-bedingt nur noch zu Einzelgesprächen zu Ihnen kommen. Was hat sich bei den Kindern in den vergangenen 11 Monaten aus Ihrer Sicht verändert?

Andrea Klug: Die Kinder haben noch mehr Redebedürfnis als früher und sie sind ernster geworden. Und ruhiger.

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