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Neuer Mainsteg: die Grundsteinlegung soll erst im September stattfinden

Erfreuliche Nachrichten gab es in der Juni-Gemeinderatssitzung zum Bau des neuen Mainstegs: laut Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) sind bisher alle Bauarbeiten im Zeit- und Kostenrahmen geblieben. Die ersten großen Rechnungen der Baufirmen gingen bereitst an die Gemeinden - rund 350.000 Euro. Läuft alles weiter nach Plan, wird die neue Brücke im Februar 2022 fertig sein. Eigentlich sollte jetzt Ende Juli die Grundsteinlegung stattfinden. "Wir werden eine Kleinigkeit machen, aber es wird kein großes Fest", erklärte Brohm damals zur aktuellen Corona-Situation. Mittlerweile ist aber klar, dass es im Juli nicht mehr klappt.

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Bürgerentscheid Zeilweg: Das Bürgerbegehren hat gewonnen. Was die Betreffenden jetzt dazu sagen

Am Sonntag, den 25. Juli war Stichtag für den Bürgerentscheid Zeilweg, und das Ergebnis ist eindeutig: Das Bürgerbegehren gegen eine Bebauung hat mit großem Vorsprung gewonnen. 933 Margetshöchheimer stimmten dafür. Für eine Bebauung mit Bürogebäude und Streuobstzentrum, also das Ratsbegehren, votierten 730 Bürger. Insgesamt beteiligten sich 1.664 Wahlberechtigte an der Abstimmung, das entspricht einer Wahlbeteiligung von über 60%. In Prozent haben 66,69 % für das Bürgerbegehren gestimmt, 33,31 % dagegen. Für das Ratsbegehren haben 48,6 % mit Ja und 51,4 % mit Nein gestimmt. Bei der entscheidenden Stichfrage stimmten 701 Bürger*innen für das Ratsbegehren, 891 Bürger*innen für das Bürgerbegehren.

Im Folgenden finden Sie die Stellungnahmen der Initiator*innen beider Begehren sowie des Ingenieurbüros MF Engineering und der Streuobst-Genossenschaft zum Wahlausgang:

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Bauausschuss: Anwohner ärgern sich über Planungen zu neuer barrierefreier Bushaltestelle

Nach der UN-Behindertenkonvention soll allen Bürger*innen eine gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sein, egal welche Beeinträchtigungen sie haben. Schon 2013 wurde deshalb gesetzlich beschlossen, dass der Öffentliche Personennahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei ausgebaut sein muss. Doch erst jetzt kommt die Gesetzgebung im Dorf an: als letzte Gemeinde im Landkreis soll Margetshöchheim in der Ortsmitte endlich eine barrierefreie Bushaltestelle errichten. Das bedeutet: der Buseinstieg muss ebenerdig vom Gehweg aus erreichbar sein, und dafür muss ein spezieller erhöhter Bordstein her, das sogenannte Haltestellenbord mit 22 cm Höhe.

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Baufortschritte bei der neuen Gaststätte in der Mainstraße - nächstes Jahr soll eröffnet werden

Nachdem es über Jahre nur zögerlich mit der Errichtung einer neuen Gaststätte in der Mainstraße 20/20a voranging, schreitet der Bau aktuell mit hohem Tempo voran. Der Rohbau steht bereits, jetzt werden die Dachstühle fertiggestellt und der Innenausbau hat begonnen. Wenn alles nach Plan verläuft und Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, soll die "Marokko-Schenke" spätestens im Sommer nächsten Jahres eröffnet werden. Im kleinen Gasthaus an der Mainstraße werden dann 27 Gäste, im großen Gastraum am Radweg 75 Gäste empfangen werden. In den Obergeschossen entstehen 7 Ferienzimmer. (Für weitere Informationen siehe auch Blog-Artikel https://www.margetshoechheim-blog.de/politik-gemeinde/baumasnahmen-dorfentwicklung/45-wann-kommt-die-neue-gastst%C3%A4tte-in-der-mainstra%C3%9Fe).

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Neue Mainlände: erste Beschlüsse über Materialien und Möblierung im Bauabschnitt I

Wenn der neue Mainsteg fertiggestellt ist - laut Zeitplan im Frühjahr 2022 - wird nach und nach mit der Umgestaltung der gesamten Mainlände vom neuen Steg bis zum Rathaus begonnen. Den Anfang macht der erste Bauabschnitt (BA I) vom neuen Steg bis zum Steinernen Weg. Jetzt hat der Bauausschuss erste Entscheidungen über die verwendeten Materialien und Möblierungen getroffen. Landschaftsarchitekt Ralf Warm vom Planungsbüro arc.grün stellte den Gemeinderäten in einer Präsentation mit 43 Seiten die verschiedenen Varianten vor, über die es zu entscheiden galt.

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Bürgerentscheid Zeilweg: wie die MM-Webseite mit Fake News über die Berichterstattung im Margetshöchheim Blog agiert

Neuerdings ist die Berichterstattung über den Bürgerentscheid zum Zeilweggebiet leider zur Schlammschlacht geraten. Gespickt mit Fake News hat die örtliche Partei Margetshöchheimer Mitte (MM) auf ihrer Webseite http://www.margetshoechheimer-mitte.de/sonderseiten/025e73ad201310e02/index.html aktuell mehrere Artikel zum Thema Bürgerentscheid veröffentlicht. Diese enthalten nachweislich zahlreiche falsche Behauptungen über die Berichterstattung des Margetshöchheim Blog. Der Margetshöchheim Blog steht für eine seriöse, objektive und neutrale Berichterstattung im Ort. Sichergestellt wird dies durch eine Redaktion, die über umfangreiche Fachkenntnisse und langjährige Berufserfahrung in der journalistischen Arbeit verfügt und ebenso die rechtlichen Aspekte korrekter journalistischer Arbeit kennt und achtet. Hier die Chronologie darüber, wie die falschen und haltlosen Behauptungen der MM über die Berichterstattung im Margetshöchheim Blog zustande kamen und was wirklich Fakt ist:

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Im Zuge der Glasfaser-Verlegung werden Gehwege saniert und barrierefrei ausgebaut

In Margetshöchheim sind manche Straßen und Gehwege sanierungsbedürftig. Jetzt nutzt die Gemeinde die Gelegenheit, dass für die Verlegung der neuen Glasfaserleitungen sowieso die Straßen aufgerissen werden müssen, und wird im Zuge dessen etliche Gehwege sanieren. Dies teilte Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Die Gelder dafür sind im Haushalt bereits vorgesehen. Zudem werden die sanierten Gehwege entsprechend eines früheren Grundsatzbeschlusses des Gemeinderats gleich auch barrierefrei ausgebaut, sodass die Kanten für Kinderwägen, Rollatoren und Rollstühle kein Hindernis mehr darstellen.

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Richtfest für die neue Gaststätte in der Mainstraße

Mit einigen Monaten Verspätung wurde nun Ende Juli das Richtfest in der neuen Gaststätte in der Mainstraße gefeiert. Bauherr ist die Patrandi GbR, eine Firma des gebürtigen Margetshöchheimers Andreas Böhmer. Das Richtfest konnte Böhmer nicht gänzlich unbeschwert feiern, denn am selben Tag fand eine Gerichtsverhandlung um das neue Gasthaus statt: eine Klage aus der Nachbarschaft um die Zulässigkeit der aktuellen Baugenehmigung wurde verhandelt. Böhmer verließ die Verhandlung vorzeitig, um das Fest zu eröffnen. Familienangehörige blieben bis zum Ende der Verhandlung im Gericht, konnten an jenem Abend jedoch nichts Nennenswertes sagen, denn das Gericht hatte die Entscheidung auf den Folgetag verschoben. "Mein Rechtsanwalt hat mitgeteilt, dass die Klage abgewiesen wurde", teilte Böhmer am nächsten Tag auf Nachfrage über die Gerichtsentscheidung mit.

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Altort: neben der alten Obsthalle wird bald eine Parkfläche gebaut

Weil Parkplätze im Altort rar sind und wegen der anstehenden Umbaumaßnahmen an der Mainlände Stellflächen gebraucht werden, hat der Bauausschuss vergangene Woche den Bau von fünf Stellplätzen neben der alten Obsthalle in der Pointstraße beschlossen. Neben der Obsthalle befindet sich ein rund 300 qm großes Gartengrundstück, das die Gemeinde erworben hat; der vordere Teil wird bis auf Höhe der Obsthalle demnächst zur Parkfläche umgebaut, der hintere Gartenteil wird an eine Privatperson aus der Nachbarschaft verpachtet.

Auf dem vorderen Teil des Gärtchens werden Parkflächen angelegt. (Foto: Tina Göpfert)

Wie problematisch ist die Glasfaser-Verlegung im Wasserschutzgebiet für die Nitratwerte?

Dass ein Bodenumbruch Nitrat freisetzen kann, welches anschließend mit dem Regen ins Grundwasser ausgewaschen wird, sorgt in Margetshöchheim mit seinem Nitratproblem für zahlreiche strenge Regelungen. So dürfen etwa in der Wasserschutzzone Sandflur maximal 25 Bäume pro Jahr neu gepflanzt werden, um übermäßigen Grünlandumbruch zu vermeiden. Aktuell wird parallell zur Staatsstraße St2300 die neue Glasfaser-Leitung von Erlabrunn und Margetshöchheim verlegt - dabei werden auch Wasserschutzzonen gequert. Das Landratsamt hat der Verlegung - unter strengen Auflagen, weil es sich um Gebiete der Trinkwassergewinnung handelt -  bereits zugestimmt, gab Zweiter Bürgermeister Norbert Götz (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt.

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Die Bäume in der Rosenstraße mussten gefällt werden - Nachpflanzungen kommen im Herbst

Weil die Bäume in den Pflanzringen an der Rosenstraße Probleme gemacht haben, mussten diese vor einigen Wochen entfernt werden. Wurzelwerk hatte mehrfach den Straßenbelag angehoben - der sogenannte Wurzelhub - und damit eine Gefahrenquelle auf dem Fußweg verursacht. Grund ist, dass die Bäume in den Pflanzringen nicht ausreichend Platz hatten. Nachdem die Bäume gefällt wurden, wird jetzt die Verlegung der Glasfaser-Leitungen abgewartet; im Herbst soll dann neu gepflanzt werden. Wie der örtliche Baumsachverständige Gerhard Väth der Gemeinde empfahl, wären hier große Sträucher wie die ökologisch wertvolle Felsenbirne angeraten, deren Wurzeln mit den beengten Platzverhältnissen besser zurecht kommen und so auch keinen Wurzelhub mehr verursachen.

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