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Bekommt jetzt jeder Bürger zeitnah eine Corona-Impfung? – Interview mit Hausarzt Dr. Heckel

Seit April dürfen die Hausärzte bundesweit gegen Corona impfen, anfangs bekamen aber nur bestimmte Personengruppen ihre Dosis. Anfang diesen Monats wurde die sogenannte Impfpriorisierung jedoch aufgehoben, sodass sich theoretisch nun jeder impfwillige Bürger spritzen lassen kann. Aber funktioniert das System auch in der Praxis? Wir haben bei dem Margetshöchheimer Hausarzt Dr. Matthias Heckel nachgefragt.

Frage: Anfang Juni wurde die Impfpriorisierung offiziell beendet. Wie hoch ist seither die Nachfrage nach Corona-Impfungen in Ihrer Praxis?

Dr. Heckel: Im Grunde hat sich kaum was verändert. Seit die Impfpriorisierung Anfang Juni aufgehoben wurde, haben wir in Bezug auf das Patientenaufkommen und den Beratungsbedarf kaum einen Unterschied zu vorher.

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Wie läuft es mit den Corona-Impfungen in Margetshöchheim? - Interview mit Hausarzt Dr. Heckel

Frage: In Deutschland dürfen die Hausärzte seit dem 6. April gegen Corona impfen. Wann ging es in Ihrer Praxis los?

Dr. Heckel: Wir haben schon am Donnerstag den 1. April die ersten zwei Ampullen Astra Zeneca bekommen, das sind 22 Impfdosen. Dass wir schon früher starten konnten, lag daran, dass wir im Rahmen eines Modellprojekts der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KV Bayern) Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Frage: Welche Impfstoffe verabreichen Sie in Ihrer Praxis?

Dr. Heckel: Astra Zeneca und Biontech/Pfizer, ungefähr 50:50.

Frage: Wer entscheidet, welche Impfstoffe Sie in welcher Menge bekommen?

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Neue Öffnungszeiten im Testzentrum Margarethenhalle - kurzfristig KEINE Digitalisierung der Impfpässe in der Apotheke

Weil der zentrale Server gravierende Sicherheitslücken aufweist, können Apotheken landesweit seit dem 22. Juli keine digitalen Impfzertifikate mehr ausstellen. Nach Aussage von Sylvia Pöhlmann, Inhaberin der St. Margareten Apotheke und Leiterin des Testzentrums, soll die digitale Zertifizierung hoffentlich bald wieder funktionieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Wer kurzfristig ein digitales Impfzertifikat benötigt, kann in Hausarztpraxen nach dem Service fragen. Wie Pöhlmann bekannt gibt, scheinen die in den Impfzentren ausgegebenen QR-Codes des öfteren nicht zu funktionieren.

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Örtlicher Winzermeister spendierte eine Sitzgruppe am Volleyballfeld

In der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wertvoll der Erholungswert im Grünen "vor der eigenen Haustür" ist. Schon vor Jahren hat sich der Margetshöchheimer Michael Göpfert auf die Fahnen geschrieben, die erholsamen Seiten der Region durch Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität für alle zugänglich zu machen. Deshalb begann der Winzermeister, der seit 40 Jahren in einem Thüngersheimer Weingut arbeitet, vor über einem Jahrzehnt, auf eigene Kosten und in Eigenregie Sitzgruppen in den Weinbergen von Thüngersheim und Retzbach zu errichten; die Tische und Bänke sind stets Unikate, die Göpfert mit Hilfe befreundeter Handwerker aus, oft historischen, Materialien aus der Region zusammenbaut. Nun hat er neben dem Volleyballfeld am Mainradweg auch in Margetshöchheim eine Sitzgruppe errichtet.

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Margetshöchheim hat jetzt eine Nachbarschaftshilfe - für Unterstützung verschiedenster Art

Hilfe beim Einkaufen oder einem komplizierten Formular, Zeit für Spaziergänge oder jemanden zum Reden, wenn man Sorgen hat: Unterstützung kann viele Gesichter haben. Ganz neu wurde jetzt die Margetshöchheimer Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, die sich in einem überkonfessionellen Rahmen für die Bürger vor Ort einsetzt. Vormals boten die ehrenamtlich Engagierten des Caritas Helferkreises Unterstützung an - dieser ist nun in die Nachbarschaftshilfe integriert. "Wir von der Nachbarschaftshilfe werden hinschauen, zuhören und helfen", heißt es im offiziellen Flyer, der unter Anderem in der Gemeinde ausliegt.

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Wer hilft uns in der Not? Die Feuerwehr sucht dringend freiwillige Helfer ab 3 Stunden pro Monat

Die schreckliche Messerattacke in der Würzburger Innenstadt am 25. Juni hat eines deutlich gezeigt: wir sollten wirklich dankbar sein, wenn couragierte Bürger und Einsatzkräfte schnell vor Ort sind, um in der Not zu helfen. Schließlich kann jeder von uns plötzlich und unverschuldet in eine Notlage geraten. In Margetshöchheim sorgen die freiwilligen Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr dafür, uns Bürger vor Gefahren zu schützen - sei es bei Unfällen, lebensbedrohlichen Zuständen oder Naturkatastrophen. Allein im vorvergangenen Jahr rückte die Feuerwehr 160 Mal aus - statistisch gesehen also mindestens drei Einsätze in jeder Woche des Jahres. In den allermeisten Fällen waren die Ersthelfer bzw. First Responder bei medizinischen Notfällen gefragt. Wer die 112 wählt, kann in Margetshöchheim auf schnelle Hilfe zählen.

Ohne neue Mitglieder könnte es mit der Einsatzfähigkeit eng werden

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Ein ganzer Anhänger voll: Bürger sammelten Müll aus der Natur bei der "putzmunter"-Aktion

Zwar ist die im Landkreis jährlich stattfindende Müllsammel-Aktion "putzmunter" heuer kleiner ausgefallen als sonst, dennoch haben sich nach dem Aufruf von SPD/UB in Margetshöchheim etliche Bürger beim "Ramadama" daran gemacht, Feld, Wald und Flur vom Unrat zu befreien. Der Bauhof unterstützte die Aktion mit bereitgestellten Müllsäcken und übernahm die Entsorgung. "Was bei der Aktion an Müll hier abgegeben wurde, ist ein ganzer Anhänger voll" berichtet der örtliche Bauhof-Leiter Matthias Kreiner. Der SPD Ortsverein und die SPD/UB Gemeinderatsfraktion bedanken sich für die rege Teilnahme: "Viele fühlten sich verantwortlich und leisteten ihren aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

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