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Neue Mainlände: Beleuchtung soll insektenfreundlich werden

Künstliches Licht ermöglicht uns Menschen, unabhängig vom natürlichen Tagesrhythmus überall und jederzeit aktiv zu sein. Die Kehrseite der künstlichen Beleuchtung ist die sogenannte "Lichtverschmutzung", die in der letzten Gemeinderatssitzung Thema war. Die Margetshöchheimer Mitte (MM) wollte wissen, ob die Problemfelder "Lichtverschmutzung" und "Insektenfreundlichkeit" im Beleuchtungskonzept des neuen Mainstegs bereits bedacht wurden.

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Solaranlagen im Altort: Gemeinde stellt die strenge Gestaltungssatzung auf den Prüfstand

Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn möglichst viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft und Solaranlagen erzeugt wird. Doch bei der Nutzung von Solaranlagen - genauer gesagt Photovoltaik zur Stromgewinnung - ist ein großer Teil von Margetshöchheimer BürgerInnen benachteiligt: all jene, die im Altort zwischen Erlabrunner Straße und Mainstraße wohnen. Denn nach der geltenden Gestaltungssatzung dürfen Photovoltaikanlagen im dortigen Sanierungsgebiet nicht installiert werden. Die strenge Regelung sorgte jetzt im Bauausschuss für Diskussionen.

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Margetshöchheim lässt Risiko von Hochwasser und Starkregen einschätzen

Für Margetshöchheim könnte seine Lage in der Talsohle direkt am Mainufer bei Hochwasser oder Starkregen theoretisch gravierende Folgen haben - wie hoch die Risiken hier genau sind, weiß aber niemand. Deshalb nimmt die Gemeinde nach einem Beschluss in der letzten Gemeinderatssitzung bald an einem Audit zu Hochwasser und Starkregen teil, das von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) durchgeführt wird. "Es waren erschreckende Bilder aus dem Ahrtal", sagte Bürgermeister Waldemar Brohm in der Sitzung. "Wir können so etwas nicht verhindern, aber wir können uns wappnen."

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Zu viele Aufgaben: Gemeinde will für den KiTa-Umbau ein externes "Bauamt auf Zeit"

Momentan hat das Technische Bauamt durch die vielen Bauprojekte der Gemeinde alle Hände voll zu tun. Unter anderem wird die im ersten Quartal 2022 beginnende Generalsanierung der Grund- und Mittelschule massiv fachliche Ressourcen binden. "Uns fordert das über mehrere Jahre", berichtete Nicole Scherbaum vom Technischen Bauamt, das für die Bauprojekte der Verwaltungsgemeinschaft zuständig ist. Für die bevorstehende Sanierung der Kinderkrippe und Erweiterung der KiTa stünden deshalb keine Ressourcen mehr zur Verfügung, um die Maßnahmen "zielorientiert und qualitätsgerecht" zu begleiten, sagte sie in der letzten Gemeinderatssitzung. Die Lösung soll von außen kommen: mit einem sogenannten "Bauamt auf Zeit" soll jetzt ein Unternehmen der Verwaltung beispringen.

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Wie fit ist das Margetshöchheimer Stromnetz für die Zukunft?

Die Klimakrise und die angestrebte CO2-Neutralität sind in aller Munde. Allerdings bedeutet die Energiewende nicht nur, auf klimafreundliche Energieerzeugung umzusatteln, sondern es werden auch Anpassungsmaßnahmen an der Infrastruktur nötig. Wie fit Margetshöchheim diesbezüglich ist, wollte die Margetshöchheimer Mitte (MM) zur letzten Gemeinderatssitzung wissen. Die Fraktion hatte angefragt, ob das bestehende Stromnetz der Mainfranken Netze (MFN) für die geplante Energiewende ausreicht, da in Zukunft mit einem Mehrbedarf an Strom/Energie zu rechnen sei und fragte auch an, inwiefern entsprechende Anpassungen notwendig oder bereits geplant seien.

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Grundsteinlegung für den neuen Mainsteg wird auf die Brückeneröffnung verschoben

Der Bau hat vor rund einem Jahr begonnen, doch die beiden Grundsteine auf beiden Seiten des neuen Mainstegs sind immer noch nicht gelegt. Nachdem es zum Baubeginn schon nicht geklappt hatte, wurde die feierliche Grundsteinlegung bereits mehrmals terminiert und dann wegen der Pandemie oder anderen Widrigkeiten wieder verschoben. Weil die Aktion mitten im Baubetrieb keinen Sinn machen würde, haben die Gemeinden jetzt beschlossen, die Grundsteine bei der Eröffnung der neuen Brücke zu versenken, erklärt Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) auf Nachfrage. Die Verzögerungen bei der Grundsteinlegung seien aber die einzige Panne beim neuen Steg, der Bau laufe planmäßig und die Brücke soll im Februar 2022 fertig sein.

Gasleck in der Birkachstraße: AnwohnerInnen mussten evakuiert werden

So reibungslos wie erhofft geht der Glasfaser-Ausbau in Margetshöchheim leider nicht vonstatten - nachdem in den vergangenen Monaten bereits Strom- und Telefonkabel beschädigt worden waren, haben die Bauarbeiter in der Birkachstraße am Nachmittag des 24. September versehentlich eine Gasleitung erwischt. Das hatte dramatische Folgen. Sirenengeheul und zahlreiche Einsatzfahrzeuge prägten den Freitag Nachmittag, zahlreiche AnwohnerInnen mussten in die Margarethenhalle evakuiert werden.

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Nachspiel zum Bürgerbegehren: GemeinderätInnen kritisieren "beleidigende Email"

Ganz so friedlich wie erhofft ist die Zeit nach dem Bürgerentscheid Zeilweg für die Margetshöchheimer Politik nicht verlaufen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung äußerten mehrere Gemeinderäte Kritik an einer Email, die die Bürgerinitiative kurz vor der Stimmauszählung im Juli an die BürgermeisterInnen und GemeinderätInnen verschickt hatte. Auch ein Vorfall mit dem Wahlausschuss sorgte für Irritationen. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) war im Vorfeld von mehreren GemeinderätInnen von CSU und SPD/UB gebeten worden, das Thema in der Sitzung nach der Sommerpause anzusprechen, da man die Anschuldigungen nicht so stehen lassen wolle.

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Neuer Mainsteg nimmt Gestalt an: Ende Oktober werden die Pylone montiert

Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinden Margetshöchheim, Veitshöchheim und des Wasserstraßen-Neubauamtes Aschaffenburg

Als Ersatz für den Ludwig-Volk-Steg lässt das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Margetshöchheim und Veitshöchheim den neuen Mainsteg in Form einer rückverankerten Hängebrücke errichten. Mit dem Aufrichten der Pylone wird ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Am 29.10.2021 werden durch das beauftragte Bauunternehmen Adolf Lupp GmbH + Co KG und dessen Nachunternehmer für das Seiltragwerk, Fa. Pfeifer structures die Pylone der neuen Hängebrücke aufgerichtet und über Abspannseile an Bügelböcke angeschlossen.

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Gemeinde erstattet freiwillig einen Teil der KiTa-Beiträge für Corona-Monate

Eltern hatten es in der Pandemie in mehrfacher Hinsicht besonders schwer, vor Allem wenn zeitweise auch noch die Betreuungseinrichtungen geschlossen waren wie zu Beginn des Jahres. Allen Eltern, die ihre Kinder von Januar bis Mai 2021 an weniger als fünf Tagen im Monat in der Notbetreuung hatten, wird zumindest die finanzielle Belastung genommen: die Beiträge werden erstattet. Der Freistaat Bayern übernimmt die Kosten zu 70%, den Rest sollen auf dessen Wunsch die Kommunen finanzieren. In der Juli-Sitzung stimmte der Gemeinderat zwar einstimmig zu, die restlichen 30% zu übernehmen, allerdings zähneknirschend.

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Die Gemeinde baut einen neuen Gehweg bis zum Sportzentrum

Wer an der Würzburger Straße zum Sportzentrum gehen will, kann das nur auf der rechten Seite tun, denn am linken Fahrbahnrand gibt es zwischen dem alten Wasserhäuschen und der Kreuzung am Sportzentrum (Fahrweg) keinen Gehweg. Die Gemeinde will das ändern, um eine sichere und durchgehende Verbindung an der Straße zwischen Ortsmitte und Sportstätte herzustellen. Dass das bisher noch nicht geschehen ist, liegt daran, dass weite Teile der benötigten Flächen für einen Bürgersteig nicht der Gemeinde gehören. Die bekommt sie aber bald, wie jetzt in der Gemeinderatssitzung bekannt wurde.

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"Erfolgsmodell": Kommunales Förderprogramm und Sanierungsberatung werden fortgeführt

Weil das Kommunale Förderprogramm und die dazugehörige Sanierungsberatung so gut angenommen werden, wird es turnusmäßig bis 2024 fortgeführt. "Ich denke, es ist unstrittig, dass wir dieses Erfolgsmodell weiterverfolgen wollen", sagte Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Die Räte votierten einstimmig für die Verlängerung. Als das Programm im Jahr 2006 aufgelegt wurde, um bei den EigentümerInnen im Altort einen finanziellen Anreiz für gelungene Sanierungen zu schaffen, lag die maximale Fördersumme noch bei 5.000 Euro, mittlerweile ist sie auf 20.000 Euro gestiegen.

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