Aufgrund von Baumaßnahmen am Schulgebäude ist die Durchfahrt der Friedensstraße auf Höhe der Schule seit 31. Januar vollständig gesperrt (Schulbusse und Rettungsdienste sowie Anlieger ausgenommen). Die Vollsperrung wird verlängert bis zum 28. März.

In der letzten Gemeinderatssitzung gab es außergewöhnliche Gäste zu begrüßen, denn eine Delegation der türkischen Gemeinde Pozanti war zu Besuch in Margetshöchheim. Mit der türkischen Kleinstadt, die durch die Bagdad-Bahn eine deutsche Historie hat, will Margetshöchheim nun eine neue Städtefreundschaft aufbauen.

Kürzlich fand wieder der alljährliche Flurgang mit den Feldgeschworenen statt. Obmann Bernd Müller hatte viel Wissenswertes über die Gemarkung Margetshöchheim zu berichten und der Bürgermeister informierte die zahlreichen TeilnehmerInnen vor Ort über wichtige Projekte in Margetshöchheim, vom Trinkwasser bis zum Solarpark.

Jahrelang rang die Gemeinde mit der Diözese Würzburg darum, das alte Klostergelände zu bekommen. Schließlich bietet das brachliegende Areal laut Bürgermeister "großes Entwicklungspotenzial" für den Altort. Vor wenigen Wochen konnte die Gemeinde nun endlich den Kaufvertrag unterschreiben. Im Frühjahr sollen die Planungen für die Umgestaltung starten.

Im Innenhof des ehemaligen Gasthauses Adler besitzt die Gemeinde ein altes Wegerecht; dieses will sie jetzt nutzen, um einen neuen Fußweg von der Dorfstraße zur alten Obsthalle in der Pointstraße zu bauen. Die Bauarbeiten sollen im März beginnen, eine Straßensperrung wird aber nicht nötig.

Auf der Würzburger Straße gelangt man zum Sportzentrum nur auf der rechten Seite, denn am linken Fahrbahnrand gibt es zwischen Wasserhäuschen und Sportzentrum bislang keinen Gehweg. Die Gemeinde wollte das ändern, doch daraus wird nun doch nichts, weil sie die nötigen Privatflächen nicht bekommt.

Parkraum ist in Margetshöchheim überall knapp. Am Parkplatz beim nördlichen Ortsausgang wird demnächst einer der vier Tennisplätze entfernt, um dort 24 neue Stellflächen zu errichten. Die Parkflächen hätten eigentlich schon beim Bau der Margarethenhalle entstehen müssen, jetzt wird das Ganze für die geplante Umnutzung der Tennishalle angegangen.

Mutmaßlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25./26. Januar) wurde eine Scheibe der Bushaltestelle Falkenstraße vor der Margarethenhalle eingeschlagen. Die Gemeinde hat Anzeige erstattet und sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall oder etwas Auffälliges beobachtet haben.

Zu den unerwarteten Dauer-Baustellen im Ort gehört zweifelsohne der Ausbau des Glasfaser-Netzes in Margetshöchheim. Dass es statt weniger Monate am Ende Jahre dauern würde, hatte niemand erwartet. Die Deutsche Glasfaser will den Ausbau nun bis zum Frühsommer abschließen, inklusive Mängelbeseitigung. Die Gemeinde ist skeptisch und befürchtet schwierige Verhandlungen.