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Schnelltests an der Schule: Zwei Schüler*innen waren positiv

Nicht alle Schüler*innen werden derzeit im Homeschooling unterrichtet: Kinder bis zur 4. Klasse und jene in der Notbetreuung sowie die Schüler*innen der 9. Klasse, denen im Juli die Prüfungen für den Qualifizierenden Mittelschulabschluß ("Quali") bevorstehen, gehen zum Lernen ins Schulhaus. Um Infektionen möglichst zu verhindern, muss jede*r Schüler*in zusätzlich zu den Hygienemaßnahmen morgens einen Corona-Selbsttest machen. Von den Selbsttests hat die Margetshöchheimer Grund- und Mittelschule kürzlich eine große Menge geliefert bekommen, teilt Schulleiter Stephan Becker mit. Er hätte sich gewünscht, dass die Kinder sich morgens im eigenen Zuhause testen könnten und bei einem positiven Ergebnis der Schule fern bleiben; das sei aber aufgrund behördlicher Vorgaben nicht möglich, erklärt er. "Das Procedere mit den Tests läuft in der Schule gut", sagt Becker. Die anwesende Lehrkraft gibt die Tests aus und erklärt die Vorgehensweise, anschließend führen die Schüler*innen die Tests selbständig an ihrem Platz durch. Mitte vergangener Woche wurden dadurch zwei Corona-Infektionen entdeckt: Bei zwei Schüler*innen einer Klasse schlugen die Schnelltests positiv aus.

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Die jährliche Aufräum-Aktion "putzmunter" kann in Eigenregie durchgeführt werden - Unterstützung gibt es vom Bauhof am 16., 23. und 30. April

Jedes Jahr im Frühling startet der Landkreis normalerweise die große Aufräum-Aktion "putzmunter", bei der ganze Schulklassen und engagierte Bürger in Gruppen durch Parks, Wälder und Wiesen streifen und Müll einsammeln. Corona-bedingt muss diese organisierte Aktion heuer ausfallen, aber "putzmunter" findet trotzdem statt: Da wegen der Pandemie die putz munter Aktion des Landkreises zur Säuberung der Flur in diesem Jahr ausfällt, ruft der SPD Ortverein und die SPD/UB Gemeinderatsfraktion alle Bürgerinnen und Bürger auf, diese Aktion in der Gemeinde und in der Flur Margetshöchheims durchzuführen. Dies teilen die Vorsitzenden Werner Stadler und Daniela Kircher aktuell mit.

Wie funktioniert das Ganze? Ganz einfach: Wenn Sie bei einem Spaziergang in und um Margetshöchheim Müll finden, sammeln Sie diesen ein.

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„Die Unbeschwertheit bei den Kindern ist weg“ - Interview mit der KIJUZ-Leiterin Andrea Klug über die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Seit fast 30 Jahren leitet die Diplom-Sozialpädagogin Andrea Klug das Margetshöchheimer Kinder- und Jugendzentrum an der Margarethenhalle, kurz „KIJUZ“. In normalen Zeiten hatte das KIJUZ mehrmals pro Woche geöffnet und hielt für Kinder ab 7 Jahren zahlreiche Angebote bereit, vom Kochkurs über HipHop-Tanzen bis hin zum beliebten offenen Treffpunkt zum „Chillen und Quatschen“. Derzeit sind nur Einzelgespräche möglich.

Frage: Frau Klug, Sie mussten das KIJUZ im März 2020 wegen des damaligen Lockdowns schließen und fielen danach aus gesundheitlichen Gründen für viele Monate aus. Jetzt sind Sie seit Februar 2021 wieder als KIJUZ-Leiterin zurück. Seitdem dürfen die Kinder corona-bedingt nur noch zu Einzelgesprächen zu Ihnen kommen. Was hat sich bei den Kindern in den vergangenen 11 Monaten aus Ihrer Sicht verändert?

Andrea Klug: Die Kinder haben noch mehr Redebedürfnis als früher und sie sind ernster geworden. Und ruhiger.

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Die schönsten Fotos vom Mainsteg gesucht - Fotowettbewerb!

Foto vom Mainsteg bei Nacht. Foto: Tina Göpfert

Für Margetshöchheim geht - voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren - eine Ära zu Ende: die Ära des Ludwig-Volk-Stegs, der 1967 erbaut wurde. Strategisch günstig mitten im Altort gelegen, ist der Steg seit Jahrzehnten für die Margetshöchheimer eine komfortable Verbindung über den Main.

Bis der neue Steg gebaut und der alte Steg abgerissen ist, werden noch viele Monate ins Land gehen.Trotzdem möchten wir schon jetzt zum großen Fotowettbewerb aufrufen:

Wir suchen die schönsten Steg-Fotos für die MainArt 2022!

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Wie läuft es mit den Corona-Impfungen in Margetshöchheim? - Interview mit Hausarzt Dr. Heckel

Frage: In Deutschland dürfen die Hausärzte seit dem 6. April gegen Corona impfen. Wann ging es in Ihrer Praxis los?

Dr. Heckel: Wir haben schon am Donnerstag den 1. April die ersten zwei Ampullen Astra Zeneca bekommen, das sind 22 Impfdosen. Dass wir schon früher starten konnten, lag daran, dass wir im Rahmen eines Modellprojekts der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KV Bayern) Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Frage: Welche Impfstoffe verabreichen Sie in Ihrer Praxis?

Dr. Heckel: Astra Zeneca und Biontech/Pfizer, ungefähr 50:50.

Frage: Wer entscheidet, welche Impfstoffe Sie in welcher Menge bekommen?

Dr. Heckel: Das entscheidet die KV Bayern. Bestellt wird dann über die Apotheke.

In der Hausarztpraxis von Dr. Heckel wird Corona-Impfstoff von Astra Zeneca (große Ampulle) sowie Biontech/Pfizer (kleine Ampulle) verimpft, bisher mit durchweg guten Erfahrungen. (Foto: Tina Göpfert)

Frage: Wie ist die Resonanz bei den Patienten?

Dr. Heckel: Stark. In unserer Praxis würden sich rund 70-80% impfen lassen.

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Der Frauenchor probt wieder - per Videokonferenz

Unter dem Motto "Chorprobe.. gemeinsam sind wir stark!" wollen die Mitglieder des Margetshöchheimer Frauenchors das gemeinsame Singen auch in Corona-Zeiten nicht missen. Wie schon im ersten Shutdown im vergangenen Jahr, probt der Frauenchor nun wieder jeden Mittwochabend virtuell mit Chorleiterin Susanne Krumm, die die engagierten Damen mit viel Energie und Fantasie immer wieder neu zu begeistern weiß; auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen. Das virtuelle Singen sei nicht so einfach, sagen Mitglieder des Frauenchors

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Trotz Corona einsatzbereit – Ersthelfer der Feuerwehr sind weiterhin aktiv

Aufgrund der Corona-Pandemie rücken die Ersthelfer der Freiwilligen Feuerwehr (auch First Responder oder Helfer vor Ort genannt) in Margetshöchheim gemäß aktueller Vorgaben nur zu lebensbedrohlichen Notfällen aus. Daher kann es vorkommen, dass ein Rettungswagen mit Blaulicht durch den Ort fährt oder später sogar ein (nachgeforderter) Rettungshubschrauber landet, ohne dass die Margetshöchheimer First Responder zum Einsatz kommen.

Die Hintergründe: Ab dem 13.03.2020 wurde die Alarmierung der Ersthelferstandorte im Landkreis Würzburg durch den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg (ZRF) aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Grund ist, die Feuerwehren für Pflichtaufgaben (abwehrender Brandschutz und technischer Hilfsdienst) einsatzbereit zu halten. Der First Responder Dienst stellt aber keine Pflichtaufgabe, sondern eine freiwillige Leistung dar.

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Margetshöchheim hat jetzt eine Nachbarschaftshilfe - für Unterstützung verschiedenster Art

Hilfe beim Einkaufen oder einem komplizierten Formular, Zeit für Spaziergänge oder jemanden zum Reden, wenn man Sorgen hat: Unterstützung kann viele Gesichter haben. Ganz neu wurde jetzt die Margetshöchheimer Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, die sich in einem überkonfessionellen Rahmen für die Bürger vor Ort einsetzt. Vormals boten die ehrenamtlich Engagierten des Caritas Helferkreises Unterstützung an - dieser ist nun in die Nachbarschaftshilfe integriert. "Wir von der Nachbarschaftshilfe werden hinschauen, zuhören und helfen", heißt es im offiziellen Flyer, der unter Anderem in der Gemeinde ausliegt.

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ÖPNV: Margetshöchheim bekommt ab August das 365-Euro-Ticket

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll die Straßen entlasten und die Verkehrswende hin zu mehr Klimafreundlichkeit in Deutschland voranbringen. Auch Margetshöchheim will diese Ziele unterstützen, deshalb hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, ab August das 365-Euro-Ticket einzuführen. Die APG, die die Buslinien des Landkreises betreibt, hatte in der Gemeinde angefragt, ob Margetshöchheim das vergünstigte Ticket mitfinanzieren würde. Nach Erlabrunn und Leinach ist sie eine der ersten Gemeinden im Landkreis. Das 365-Euro-Ticket wird für alle Schüler und Azubis gelten, und zwar im gesamten Bereich des Mainfränkischen Verkehrsverbunds von Main-Spessart über Würzburg bis Kitzingen. Der Preis gleicht sich damit an die Semestertickets für Studenten an. Ziel des 365-Euro-Tickets ist, die Attraktivität des ÖPNV zu steigern.

Den Einzelnen kostet das Ticket nur 165 Euro im Jahr

Die Eigenbeteiligung liegt bei 165 Euro, 100 Euro finanziert das Kommunalunternehmen des Landkreises und 100 Euro trägt die Gemeinde.

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Kunstwettbewerb für bildende Künstler: Skulpturen an der neuen Mainlände

Kunst für die neue Mainlände gesucht: im Zuge der Umgestaltung sollen auch öffentliche Kunstwerke im ersten Bauabschnitt integriert werden. Um passende Kunstwerke zu finden, hat die Gemeinde nun einen Kunstwettbewerb für bildende Künstler ausgeschrieben. Zehn Künstler wurden bereits aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Bewerben können sich bildende Künstler, die alle erforderlichen Vorgaben erfüllen.

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