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Solaranlagen im Altort: Gemeinde stellt die strenge Gestaltungssatzung auf den Prüfstand

Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn möglichst viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft und Solaranlagen erzeugt wird. Doch bei der Nutzung von Solaranlagen - genauer gesagt Photovoltaik zur Stromgewinnung - ist ein großer Teil von Margetshöchheimer BürgerInnen benachteiligt: all jene, die im Altort zwischen Erlabrunner Straße und Mainstraße wohnen. Denn nach der geltenden Gestaltungssatzung dürfen Photovoltaikanlagen im dortigen Sanierungsgebiet nicht installiert werden. Die strenge Regelung sorgte jetzt im Bauausschuss für Diskussionen.

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Nachspiel zum Bürgerbegehren: GemeinderätInnen kritisieren "beleidigende Email"

Ganz so friedlich wie erhofft ist die Zeit nach dem Bürgerentscheid Zeilweg für die Margetshöchheimer Politik nicht verlaufen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung äußerten mehrere Gemeinderäte Kritik an einer Email, die die Bürgerinitiative kurz vor der Stimmauszählung im Juli an die BürgermeisterInnen und GemeinderätInnen verschickt hatte. Auch ein Vorfall mit dem Wahlausschuss sorgte für Irritationen. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) war im Vorfeld von mehreren GemeinderätInnen von CSU und SPD/UB gebeten worden, das Thema in der Sitzung nach der Sommerpause anzusprechen, da man die Anschuldigungen nicht so stehen lassen wolle.

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Ehrung für zwei Gemeinderäte für 18 Jahre politisches Engagement

Sich für die Bürger zu engagieren und Politik mitgzuestalten, ist keine Selbstverständlichkeit. In der Juli-Sitzung des Gemeinderates wurden deshalb zwei Gemeinderät*innen geehrt, die sich seit vielen Jahren im Gemeinderat und anderen politischen Gremien für die Allgemeinheit einsetzen: Christine Haupt-Kreutzer und Werner Lutz. Wegen Corona wurde der festliche Anlass nicht wie sonst üblich gefeiert. Zweiter Bürgermeister Norbert Götz (CSU) überreichte in der Sitzung die Dankurkunde des Bayerischen Innenministers für 18-jährge kommunalpolitische Tätigkeit. In seiner Laudatio hob Götz hervor, dass beide sich in jenen 18 Jahren "in ganz vorbildlicher Art und Weise und mit viel Herzblut und Leidenschaft" für die Gemeinde eingebracht hätten.

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Umbenennung: Nikolaus-Fey-Weg wird jetzt nach Wunsch der Anwohner in Emy-Roeder-Weg benannt

Zur jüngsten Gemeinderatssitzung, die mit quarantäne-bedingter Verschiebung am 21. April stattfand, hatten die Anwohner des Nikolaus-Fey-Wegs wie von der Gemeinde gewünscht einen eigenen Namensvorschlag eingebracht: Emy-Roeder-Weg. Emy Roeder war zwar keine Schriftstellerin wie die übrigen Namensgeber im Zeilweg-Gebiet, doch die Gemeinderäte befanden den Vorschlag einstimmig für gut. Damit ist die Umbenennung nun beschieden. Die durch die Umbenennung entstehenden Kosten für Umschreibungen wird die Gemeinde den Anwohnern bis zu einer Summe von 200 Euro erstatten, darüber hinausgehende Kosten auf Antrag übernehmen. Hintergründe zur Umbenennung finden Sie im Blog-Artikel https://www.margetshoechheim-blog.de/politik-gemeinde/gemeinde-gemeinderat/63-aufarbeitung-der-ns-geschichte-nikolaus-fey-weg-wird-umbenannt.

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Gemeinde erstattet freiwillig einen Teil der KiTa-Beiträge für Corona-Monate

Eltern hatten es in der Pandemie in mehrfacher Hinsicht besonders schwer, vor Allem wenn zeitweise auch noch die Betreuungseinrichtungen geschlossen waren wie zu Beginn des Jahres. Allen Eltern, die ihre Kinder von Januar bis Mai 2021 an weniger als fünf Tagen im Monat in der Notbetreuung hatten, wird zumindest die finanzielle Belastung genommen: die Beiträge werden erstattet. Der Freistaat Bayern übernimmt die Kosten zu 70%, den Rest sollen auf dessen Wunsch die Kommunen finanzieren. In der Juli-Sitzung stimmte der Gemeinderat zwar einstimmig zu, die restlichen 30% zu übernehmen, allerdings zähneknirschend.

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"Erfolgsmodell": Kommunales Förderprogramm und Sanierungsberatung werden fortgeführt

Weil das Kommunale Förderprogramm und die dazugehörige Sanierungsberatung so gut angenommen werden, wird es turnusmäßig bis 2024 fortgeführt. "Ich denke, es ist unstrittig, dass wir dieses Erfolgsmodell weiterverfolgen wollen", sagte Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Die Räte votierten einstimmig für die Verlängerung. Als das Programm im Jahr 2006 aufgelegt wurde, um bei den EigentümerInnen im Altort einen finanziellen Anreiz für gelungene Sanierungen zu schaffen, lag die maximale Fördersumme noch bei 5.000 Euro, mittlerweile ist sie auf 20.000 Euro gestiegen.

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Rathäuser sind ab August wieder ohne Voranmeldung betretbar

Aufgrund niedriger Infektionszahlen können die Rathaäuser ab August wieder ohne Voranmeldung zu den täglichen Öffnungszeiten besucht werden. Es gelten selbstverständlich weiterhin die FFP-2 Maskenpflicht und aktuelle Hygienevorschriften. Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Monate mit Terminvergaben wird empfohlen, bei wichtigen Angelegenheiten vorab einen Termin zu vereinbaren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Bürgerbüro Rathaus, Telefonnummer: 0931/46862-0 oder E-Mail:
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Die Gemeinde-Homepage hat jetzt eine "barrierefrei"-Funktion

Es gibt Menschen, die normale Webseiten nur schlecht nutzen können. Etwa weil sie eine Sehbehinderung oder andere Einschränkungen haben. Für all jene soll mehr Barrierefreiheit - also ein möglichst hindernisloser Zugang - auch im Internet geschaffen werden. Die Webseiten des Kindergartens St. Johannes sowie der Gemeinde sind ab sofort barrierefrei eingerichtet: Über den "Eye-Able"-Button am rechten oberen Seitenrand können verschiedene Funktionen aktiviert werden, die die Nutzung der Webseite für Menschen mit Einschränkungen vereinfachen. So können beispielsweise Schriftgröße und Kontrast angepasst werden oder man kann sich die Inhalte über einen Screenreader vorlesen lassen.

Margetshöchheim lässt Risiko von Hochwasser und Starkregen einschätzen

Für Margetshöchheim könnte seine Lage in der Talsohle direkt am Mainufer bei Hochwasser oder Starkregen theoretisch gravierende Folgen haben - wie hoch die Risiken hier genau sind, weiß aber niemand. Deshalb nimmt die Gemeinde nach einem Beschluss in der letzten Gemeinderatssitzung bald an einem Audit zu Hochwasser und Starkregen teil, das von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) durchgeführt wird. "Es waren erschreckende Bilder aus dem Ahrtal", sagte Bürgermeister Waldemar Brohm in der Sitzung. "Wir können so etwas nicht verhindern, aber wir können uns wappnen."

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Neue Richtlinien für Veröffentlichungen im Gemeindeblatt beschlossen

Nachdem es vor einiger Zeit Zwist um einen Beitrag im Blättle von einer politischen Partei in Erlabrunn gegeben hatte, hat die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim / Erlabrunn jetzt neue Richtlinien für Veröffentlichungen im Gemeindeblatt beschlossen. Außer für politische Parteien und Wählervereinigungen ändert sich im Grunde nicht viel. Nach den grundsätzlichen Regelungen in Paragraf 1 dient das Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim "der Kommunikation zwischen der Gemeindeverwaltung und der Bürgerschaft sowie zwischen der Bürgerschaft und den Vereinen und Institutionen über die allgemein bedeutsamen Angelegenheiten der Gemeinden.

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Gemeinde-Haushalt: Trotz Rekordhoch herrscht Sorge wegen starker Neuverschuldung für Investitionen

Haushalt - das klingt nach drögen Zahlenspielen. Dennoch gibt es für eine Gemeinde kaum Wichtigeres als ihre Finanzen. "Der Haushalt ist alles, um die politische Willensbildung umzusetzen" brachte es Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung auf den Punkt. Der Haushalt für 2021 kann sich sehen lassen: heuer liegt die Rekordsumme von 15,38 Millionen Euro im Gemeindetopf, ein Plus von 44,93% zum Vorjahr. Dabei beläuft sich der Verwaltungshaushalt auf knapp 6,1 Millionen, der Vermögenshaushalt auf rund 9,2 Millionen Euro. Wie Brohm anmerkte, ein für Margetshöchheim bisher einmaliges Volumen; im vergangenen Jahr standen rund 10 Millionen Euro zur Verfügung.

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Alle Rathaus-Mitarbeiter haben ab sofort neue Email-Adressen

Einfacher und kürzer sollten sie sein: Verwaltungschef Roger Horn hat sich dafür eingesetzt, dass die Emailadressen der Mitarbeiter im Rathaus vereinfacht werden. Das ist nun geschehen. Statt der bisherigen Adresse Vorname.Nachname@vgem-margetshoechheim.bayern.de lauten die neuen Mailadressen: Initiale des Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nach Aussage des Zweiten Bürgermeisters Norbert Götz (CSU) sind alle Mitarbeiter für die Dauer von rund 12 Monaten noch unter beiden Adressversionen erreichbar.

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