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Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen eine Bebauung am Zeilweg wurden am 12. April bei der Gemeinde eingereicht

Wie die Initiator*innen des Bürgerbegehrens "Erhalt eines naturnahen Ortseingangs und keine Bebauung in der Wasserschutzzone" mitteilen, sind am Montag den 12. April die gesammelten Unterschriften bei der Gemeinde eingereicht worden. Nach Angaben von Ulrike von Rhein, Klaus Freitag, Brigitte Muth-von Hinten und Gerhard Väth sollen es rund 600 Unterschriften sein; das kann von der Gemeinde jedoch noch nicht bestätigt werden, wie die zuständige Sachbearbeiterin Daniela Kiesel von der Gemeindeverwaltung bekannt gibt. Die Stimmen müssten zuerst gezählt und auf ihre Gültigkeit hin geprüft werden.

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Umbenennung Nikolaus-Fey-Weg: Anwohner wollen bis April einen Namensvorschlag einreichen

Der Nikolaus-Fey-Weg soll wegen den Verstrickungen des Namensgebers während des NS-Regimes umbenannt werden, das hatte der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung einstimmig beschlossen. Eigentlich sollte der neue Straßenname mittlerweile schon ausgewählt worden sein. Jetzt verzögert sich die Namensfindung bis zur nächsten Gemeinderatssitzung am 13. April. Die Anwohner wollen bis Ende März einen eigenen Namensvorschlag für den Weg einbringen. Nach Bekanntwerden der geplanten Umbenennung hatten sich die Anwohner zunächst skeptisch gezeigt und dies mit einem Schreiben an die Gemeinde deutlich gemacht.

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Politik-Urgestein Werner Stadler (SPD) schied überraschend aus dem Gemeinderat aus - Marco Herbert rückt nach

Überraschend wurde Werner Stadler in der jüngsten Gemeinderatssitzung aus seinem Amt als Gemeinderat verabschiedet. Der für sein herausragendes Engagement bekannte Margetshöchheimer führte persönliche Gründe für sein Ausscheiden an. Durch bestimmte Umstände hätten sich in den letzten Monaten "die Prioritäten verschoben" und er habe "den Kopf nicht mehr frei für kommunale Aufgaben", erklärte Stadler im Gremium. Der gelernte Elekrotechniker ist ein Urgestein der Margetshöchheimer Kommunalpolitik: seit 1972 saß er mit Unterbrechungen im Gemeinderat; ab 2008 war er Fraktionsvorsitzender der SPD. Für sein großes Engagement in der Gemeinde wurde Werner Stadler 2015 die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze verliehen. Bei seiner Verabschiedung bekam er für sein herausragendes Engagement und seine politischen Leistungen Lob und Anerkennung von allen Seiten; die Reaktionen der Gemeinderäte waren sichtlich emotional, und am Ende gab es neben guten Wünschen sogar Standing Ovations für das scheidende Ratsmitglied.

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Umbenennung Nikolaus-Fey-Weg: drei Namensvorschläge stehen zur Wahl

In der Dezember-Sitzung des Gemeinderats hatte die MM die Umbenennung des Nikolaus-Fey-Wegs beantragt, weil der Namenspatron ein engagierter Nazi war (siehe Blog-Artikel https://www.margetshoechheim-blog.de/politik-gemeinde/gemeinde-gemeinderat/63-aufarbeitung-der-ns-geschichte-nikolaus-fey-weg-wird-umbenannt). Der Fraktionsvorsitzende der MM, Gerhard von Hinten, begrüßte es sehr, dass der Vorschlag zur Umbenennung der Straße so positiv im Gemeinderat aufgenommen wurde. Bürgermeister Waldemar Brohm sagte, die Umbenennung erfolge, "weil wir einen Menschen nicht würdigen wollen, der bei den Nazis war." Jetzt könne man "als politischen und intellektuellen Kontrapunkt" eine Namenspatronin wählen, die sich für wichtige Rechte stark gemacht habe. Mittlerweile stehen drei neue Namen von Schriftstellerinnen für die Straße im Zeilweg-Gebiet zur Wahl.

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Bürgerbegehren gegen das neue Bauvorhaben am Zeilweg sorgt für Wirbel - Stellungnahme von CSU und SPD will Behauptungen richtigstellen und sachlich aufklären

Nachdem der Gemeinderat im März mehrheitlich beschlossen hatte, dass am Ortseingang Zeilweg ein Bürogebäude errichtet werden darf (siehe Blog-Artikel https://www.margetshoechheim-blog.de/politik-gemeinde/baumasnahmen-dorfentwicklung/110-ortseingang-zeilweg-der-bau-eines-b%C3%BCrogeb%C3%A4udes-wurde-genehmigt), wurde jetzt kurzfristig zu den Osterfeiertagen ein Bürgerbegehren ins Leben gerufen, das eine Bebauung dort verhindern will. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) zeigt sich verärgert über den Text des Bürgerbegehrens, denn nach seiner Aussage werden Vermutungen geäußert, die nicht richtig sind und den Fakten widersprechen. Einige Passagen enthielten Unwahrheiten und Unterstellungen, sagt Brohm.

Der originale Text im Wortlaut sowie im Anschluß die Stellungnahme von CSU und SPD/UB mit dem aktuellen Sachstand und weiteren Fakten:

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Alle Rathaus-Mitarbeiter haben ab sofort neue Email-Adressen

Einfacher und kürzer sollten sie sein: Verwaltungschef Roger Horn hat sich dafür eingesetzt, dass die Emailadressen der Mitarbeiter im Rathaus vereinfacht werden. Das ist nun geschehen. Statt der bisherigen Adresse Vorname.Nachname@vgem-margetshoechheim.bayern.de lauten die neuen Mailadressen: Initiale des Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nach Aussage des Zweiten Bürgermeisters Norbert Götz (CSU) sind alle Mitarbeiter für die Dauer von rund 12 Monaten noch unter beiden Adressversionen erreichbar.

Maßnahmen gegen wildes Parken vor dem Schreibwaren-Geschäft beschlossen

Vor dem Schreibwarenladen "Buntstifte Station" mit integrierter Poststelle (Würzburger Straße 13; ehemalige Apotheke) kommt es immer wieder zu heiklen Verkehrssituationen. Das war in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Thema. Problematisch ist, dass Autofahrer die Bushaltestelle Birkachstraße queren müssen, um auf die zum Laden gehörigen Parkplätze zu gelangen. Das sorgt gerade bei ankommenden Bussen für Gefahrenpotential. Viele Autofahrer umgehen die Parkplätze vor dem Ladengeschäft auch, indem sie unerlaubterweise "kurz" am gegenüberliegenden Fahrbahnrand bzw. Gehweg halten. Dieses wilde Parken verursacht wiederum Probleme durch die engen Straßenverhältnisse für Fußgänger und durchfahrende Fahrzeuge, besonders Busse. Im Bauausschuss wurden nun mehrere Maßnahmen für eine Verbesserung beschlossen.

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Jahresbericht: Die Feuerwehr braucht dringend mehr Platz und mehr Freiwillige

Eigentlich wollte Peter Götz, Erster Kommandant der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, seinen Jahresbericht für 2019 schon im Frühjahr des vergangenen Jahres vorstellen. Corona-bedingt klappte es dann aber erst bei der letzten Gemeinderatssitzung im Dezember 2020. Trotz Verspätung zeigte der jährliche Bericht eines ganz deutlich: soll sie handlungsfähig bleiben, braucht die Feuerwehr dringend mehr Platz und mehr Personal. Zudem müssen in den nächsten Jahren einige Einsatzfahrzeuge ausgetauscht werden - etwa das Tanklöschfahrzeug vom Typ Unimog, das mit Baujahr 1978 schon genauso alt ist wie die Verwaltungsgemeinschaft.

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Die Gemeinde-Homepage hat jetzt eine "barrierefrei"-Funktion

Es gibt Menschen, die normale Webseiten nur schlecht nutzen können. Etwa weil sie eine Sehbehinderung oder andere Einschränkungen haben. Für all jene soll mehr Barrierefreiheit - also ein möglichst hindernisloser Zugang - auch im Internet geschaffen werden. Die Webseiten des Kindergartens St. Johannes sowie der Gemeinde sind ab sofort barrierefrei eingerichtet: Über den "Eye-Able"-Button am rechten oberen Seitenrand können verschiedene Funktionen aktiviert werden, die die Nutzung der Webseite für Menschen mit Einschränkungen vereinfachen. So können beispielsweise Schriftgröße und Kontrast angepasst werden oder man kann sich die Inhalte über einen Screenreader vorlesen lassen.

Umbenennung Nikolaus-Fey-Weg: Anwohner wollen nicht auf den Folgekosten sitzenbleiben

Ein glühender Nationalsozialist als Namenspatron? Das soll in Margetshöchheim nicht länger sein. Daher hatte der Gemeinderat im Januar einstimmig beschlossen, dass der Nikolaus-Fey-Weg im Zeilweggebiet umbenannt wird (siehe Blog-Artikel https://www.margetshoechheim-blog.de/politik-gemeinde/gemeinde-gemeinderat/71-umbenennung-nikolaus-fey-weg-drei-namensvorschl%C3%A4ge-stehen-zur-wahl). Mit der Umsetzung ist Margetshöchheim jetzt Vorreiter im Landkreis; schon in der März-Sitzung soll das formale Procedere abgeschlossen sein, erklärte Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) auf Nachfrage. Der Gemeinderat hatte drei Namensvorschläge erarbeitet und den betroffenen Anwohnern mitgeteilt, weil diese in die Umbenennung miteinbezogen werden.

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Sterben wird teurer: Warum die Friedhofsgebühren teils drastisch ansteigen

Dass eine Beerdigung zu einer kostspieligen Angelegenheit werden kann, ist nichts Neues. Jetzt wird es auch in Margetshöchheim noch ein bißchen teurer. Nachdem die alte Satzung für die Friedhofsgebühren aus dem Jahr 2012/2013 datierte, war eine Anpassung der Gebühren unumgänglich. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Neufassung der Friedhofsgebührensatzung verabschiedet. Im Vergleich zu vorher steigen die Preise besonders für den Grabaushub erheblich: kostete etwa ein normaler Aushub vormals 240 Euro, sind es nun 465 Euro. Beim Aushub für eine Urne werden jetzt 155 Euro fällig statt bisher 75 Euro. "Wir als Gemeinde haben da leider keine Handhabe", sagte Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) in der Sitzung zu den erheblichen Preisunterschieden. Denn diese Gebühren werden vom Bestattungsinstitut im sogenannten Leistungsvertrag festgelegt.

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KiTa-Sanierung soll im April 2021 beginnen - Durchbruch in den Diskussionen

Nach dem lang ersehnten Auftakt zum Neubau des Mainstegs kommt heuer auch in die marode Kinderkrippe am Zeilweg noch Bewegung. Schon seit 10 Jahren wird um die Sanierung des Krippengebäudes gestritten - es musste damals wenige Monate nach der Fertigstellung 2009 wegen gravierenden Baumängeln wieder schließen. Jetzt stehen die Zeichen gut, dass nächstes Jahr zeitig mit der Sanierung begonnen werden kann. Auch die Erweiterung der Kindertagesstätte ist dringend notwendig, Betreuungsplätze fehlen und die Notgruppe in der Schule muss bis 2022 wegen der anstehenden Sanierung aufgelöst werden. Bereits im März hatte der Gemeinderat nach der lang ersehnten Fertigstellung des Gerichtsgutachtens den ersten Grundsatzbeschluss gefasst, dass "priorisiert" am bestehenden Gebäude erweitert bzw. saniert werden soll. Nun wurden in der letzten Gemeinderatssitzung am 8.12. neue Grundsatzbeschlüsse gefasst, um beides so schnell wie möglich voranzutreiben. Doch der Weg durch das komplizierte Geflecht aus Verantwortlichkeiten ist steinig und sorgte in den Gremien teils für nervenaufreibende Diskussionen.

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