Dank gut gefüllter Gasspeicher ist das Risiko geplanter Stromabschaltungen in Deutschland aktuell extrem gering. Die Gemeinde hat sich auf mögliche Stromausfälle aber vorbereitet und will die Maßnahmen auch beibehalten. Schließlich machen die Vorkehrungen auch für den nächsten Winter noch Sinn, sagt der Bürgermeister.

Nachdem im Oktober der Rettungsring am Grillplatz entwendet und Ersatz gespendet wurde, ist zum Jahreswechsel nun der Rettungsring am Rathaus verschwunden. Der Gemeinderat ist empört, der Bürgermeister sagt: "Das ist kein Dumme-Jungen-Streich mehr, sondern Fahrlässigkeit." Schließlich kann ein Mensch im Ernstfall durch das Fehlen des Rettungsrings ums Leben kommen.

Nach drei Jahren Pandemie-Pause konnte am 8. Januar endlich wieder der traditionelle Neujahrsempfang der Gemeinde in der voll besetzten Margarethenhalle gefeiert werden. Das vergangene Jahr war für Margetshöchheim arbeitsreich und kostenintensiv, resümierte der Bürgermeister. Er zeichnete zahlreiche BürgerInnen für ihre Verdienste aus.

Einfacher und kürzer sollten sie sein: Ex-Verwaltungschef Roger Horn hatte sich dafür eingesetzt, dass die Emailadressen im Rathaus vereinfacht werden. Seit gut einem Jahr gibt es die "neuen" Emailadressen bereits. Zum 1. Januar 2023 werden nun die alten Mailadressen (Vorname.Nachname@vgem-margetshoechheim.bayern.de) abgeschaltet.

Über 100.000 Papierseiten werden jeden Monat für das gemeinsame Mitteilungsblatt der Gemeinden Margetshöchheim und Erlabrunn verbraucht. Es soll jetzt umweltfreundlicher werden. Wie Ressourcen eingespart werden könnten, ist aber deutlich komplizierter als gedacht. Denn das naheliegendste, die Umstellung auf Recyclingpapier, sei nicht machbar, berichtete der Druckservice.

Für September 2023 sucht die Gemeinde Margetshöchheim zusammen mit Erlabrunn Zukunftsmitgestalter (m/w/d), die Lust auf die spannende, vielseitige und gut bezahlte Ausbildung in der Kommunalverwaltung haben. Gefragt sind Menschen mit einem mittleren Bildungsabschluss, freundlichem Auftreten und verantwortungsbewusstem Arbeiten.

Zum 1. Oktober trat die zweite Energiespar-Verordnung der Bundesregierung in Kraft. Die Gemeinde Margetshöchheim hat bereits etliche Sparmaßnahmen umgesetzt und lotet weitere Möglichkeiten aus. So soll etwa bei der Weihnachtsbeleuchtung gespart werden. Schwierig wird es bei der alten Gasheizung im Rathaus.

Stattliche 117 Jahre Engagement für die BürgerInnen brachten die sechs ehemaligen GemeinderätInnen zusammen, die nach den Neuwahlen im April 2020 aus dem Gremium ausgeschieden waren. Coronabedingt wurden die einstigen Lokalpolitiker erst jetzt bei der MainART geehrt. Das engagierteste Mitglied gestaltete Margetshöchheim ganze 39 Jahre lang im Gemeinderat mit.

In so gut wie jeder Bürgerversammlung sind Margetshöchheims zugeparkte Straßen ein Thema. Selbst wer einen eigenen Stellplatz hat, ihn aber nicht nutzt, musste bisher nur mit höflichen Bitten rechnen. Damit soll nun Schluß sein: die neue Stellplatzsatzung gibt der Gemeinde die rechtliche Handhabe, dass Stellflächen nicht mehr zweckentfremdet werden dürfen. Verstöße werden teuer.

Inzwischen leben etliche geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in Margetshöchheim. Dabei hilft die Dorfgemeinschaft den leidgeplagten Menschen auf unterschiedlichste Weise - unter Anderem mit privaten Unterkünften, ehrenamtlichen Sprachkursen, Dolmetscherinnen und viel Engagement in der Verwaltung.

Wie das bayerische Lärmkataster zeigt, sind etliche Straßen in Margetshöchheim starkem Verkehrslärm ausgesetzt. Die Initiative Leiser! möchte das ändern. Deshalb gab es kürzlich einen Ortstermin mit Leiser! und dem Umweltausschuss am Ärztehaus. Dort sollen bald erste Maßnahmen für eine Reduzierung des Straßenlärms umgesetzt werden.

Mit seinen 21 Jahren ist Marcel Holstein der wohl jüngste Verwaltungschef Deutschlands. Mit dem Bürgerbegehren, dem neuen Mainsteg, der Schulsanierung und anderem hatte er gleich große Themen auf dem Tisch. Was ihn von München nach Margetshöchheim verschlagen hat, lesen Sie im Interview.

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