2017 sorgte ein gigantischer tonnenschwerer "Fettberg" in der Londoner Kanalisation für Aufsehen, mittlerweile treibt sogar ein Fettberg auf der Themse. Auch in Margetshöchheim verursachen Fette und feuchte Toilettentücher im Abwasser enorme Probleme, berichtet die Verwaltung. Durch verstopfte Kanäle steigen die Wasserpreise.

Die alten Pappeln am Mainufer gehören zu den charakteristischsten Wahrzeichen Margetshöchheims. Mit gut 80 Jahren haben etliche Bäume am südlichen Ufer aber mittlerweile ihr biologisches Höchstalter erreicht und sind durchweg in ziemlich schlechtem Zustand. Mit Schnitt- und Pflegemaßnahmen will die Gemeinde im Herbst retten, was noch zu retten ist.

Wenn der alte Mainsteg nach der Fertigstellung der neuen Brücke abgerissen wird, muss auch der dort befindliche Telekom-Kasten umziehen. Für einen neuen Standort ist das Unternehmen verantwortlich, die Gemeinde darf aber mitreden. Aktuell gibt es Zwist um den von der Telekom favorisierten Platz.

Als "wichtigen Meilenstein" bezeichnete Waldemar Brohm, Vorsitzender des Schulverbands, den Spatenstich am 9. Mai für die Generalsanierung der Schule. Es wird räumlich, zeitlich und mit rund 27 Millionen Euro auch finanziell das größte Bauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde Margetshöchheim. Aktuell ist die Generalsanierung das größte kommunale Bauprojekt im ganzen Landkreis Würzburg.

Durch den gesellschaftlichen Wandel verändert sich auch das Bestattungswesen - traditionelle Erdgräber werden immer seltener nachgefragt. Bei einer Sondersitzung mit VertreterInnen der Verwaltung hat der Bauauschuss kürzlich beschlossen, dass beide Friedhöfe umgestaltet werden.

Die Glasfaser-Verlegung in Margetshöchheim hapert - ganz so schnell und reibungslos wie in den Hochglanzbroschüren der Deutschen Glasfaser GmbH angekündigt, geht der Ausbau nicht von statten. Seit Wochen sorgen etliche Dauer-Baustellen für verärgerte EinwohnerInnen. Bürgermeister Waldemar Brohm bemängelt die "komische Vorgehensweise" und hofft, dass die Arbeiten bis zum Sommer abgeschlossen sein werden.

"Wir müssen in den sauren Apfel beissen", schwor Bürgermeister Waldemar Brohm die GemeinderätInnen bei der letzten Sitzung ein. Mit einstimmigem Beschluss gelang am Ende der Durchbruch für die Sanierung der Kinderkrippe: Gemeinde und Diözese werden sich die enormen Kosten 50:50 teilen. Für beide war es ein schwerer Schritt. Die Sanierung steht schon in den Startlöchern - im Mai soll es losgehen.

Die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule in Margetshöchheim wird Zeit, Geld und Nerven kosten. Weil es bereits ausgeschriebene Leistungen gab, die keine Firma machen wollte, hat der Schulverband dem Vorsitzenden Waldemar Brohm die Vollmacht erteilt, Aufträge bis 100.000 Euro selbst zu vergeben. So sollen Zeitverzögerungen verhindert werden.

In den nächsten Jahren wird die gesamte Mainlände vom neuen Steg bis zum Rathaus umgestaltet. Wie der zweite Bauabschnitt (BA II) von der Pointstraße bis zum Rathaus einst aussehen soll, wird derzeit besprochen. Am 19. Februar trifft sich die Festgemeinschaft wieder mit dem Planungsbüro, bald werden auch die AnwohnerInnen einbezogen.

Mit den Flächen am Scheckert-Lausrain wird in Margetshöchheim erstmals seit Jahrzehnten wieder ein größeres Baugebiet ausgewiesen. Nach dem Willen des Gemeinderates soll dort aber nicht 08/15 gebaut werden, sondern mit ökologischer und sozialer Komponente. Ein erster Beschluss wurde bereits gefasst.

Weil Bushaltestellen barrierefrei mit sogenannten Hochborden ausgebaut werden müssen, wird die bisherige Haltestelle Birkachstraße vor der "Bunststifte-Station" ortsauswärts verlegt. Die Margetshöchheimer Mitte (MM) beantragte in der Januar-Sitzung des Gemeinderates, die neue Haltestelle am ehemaligen Wasserhäuschen in der Würzburger Straße zu errichten. Das wurde aber mehrheitlich abgelehnt.